Vorstandschaft

Profilbild Jana Konrad, Vorsitzende des kPNI e.V.

Jana Konrad

Vorsitzende

Profilbild Birgit Schroeder, Stellvertretende Vorsitzende des kPNI e.V.

Birgit Schroeder

Stellvertretende Vorsitzende

Profilbild Martin Barnreiter, Stellvertretender Vorsitzender und Kassenwart des kPNI e.V.

Martin Barnreiter

Stellvertretender Vorsitzender und Kassenwart

Profilbild Andrea Naß, Schriftführerin des kPNI e.V.

Andrea Naß

Schriftführerin

Jana Konrad

Jana ist im Vorstand der kPNI e.V. seit 2015 und vertritt die kPNI in Deutschland und Österreich. Sie ist Physiotherapeutin, Gesundheitswissenschaftlerin, Autorin und Therapeutin für kPNI. Jana fühlt sich im wissenschaftlichen Bereich zuhause, war einige Jahre in der Forschung tätig und arbeitet heute hauptberuflich im Bereich der funktionellen Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel. Außerdem ist sie als Dozentin mit dem Schwerpunkt Immunsystem unterwegs. Ihr Buch “Immunsuperkraft” erklärt grundlegende Ansätze der kPNI einfach und anschaulich, so dass auch medizinische Laien hier ihren Einstieg finden.

Jana liebt Wasser in allen Aggregatszuständen, ob beim Eisbaden, Schwimmen oder auch im Schnee ist sie dabei, am liebsten in Begleitung ihrer Familie und guten Freunden.

Birgit Schroeder

Birgit bereichert den Vorstand seit 2015 mit ihrem Fachwissen und ihren Vorträgen. Sie ist Heilpraktikerin und Therapeutin für klinische PNI und arbeitet in ihrer eigenen “Praxis am Sachsenring“ in Köln. Parallel dazu ist sie als Dozentin im deutschsprachigen Raum mit ihrer breit gefächerten Expertise und Erfahrung sehr gefragt, u.a. begleitet sie die Kölner Polizei und verschiedene Firmen auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit.

Als Gegengewicht zum therapeutischen Alltag reist Birgit gerne, mit guten Büchern im Koffer, genießt das Glas Rotwein unter der Sonne der Provence oder in den schönen Städten dieser Welt, in denen sie Kunst und Kultur aufsaugt.

Martin Barnreiter

Martin ist Vorstandsmitglied und Geschäftsführer der kPNI seit 2019. Er ist für alle Belange des täglichen Geschäfts zuständig und fungiert als Ansprechpartner für das gesamte Netzwerk der kPNI. Martin ist Betriebswirt, Business Coach und Therapeut für klinische PNI und integriert die Erkenntnisse der kPNI erfolgreich in seine Coachings, Seminare und Workshops. Denn auch in der Wirtschaftswelt gilt: Nur wenn Körper UND Geist flexibel miteinander agieren, werden die Interventionen langfristig zu den gewünschten Ergebnissen führen.

Seine eigene Kraft und Klarheit zieht er aus Workations an faszinierenden Orten dieser Welt. Er findet sie aber auch bei seinen Reisen, am Meer oder auf den Gipfeln hoher Berge oder aber in guter Gesellschaft in Münchens Biergärten.

Andrea Goehre

Andrea ist im Vorstand seit 2022 und bringt mit ihrer klaren und analytischen Sichtweise wichtige fachliche und strukturelle Impulse in die Vorstandsarbeit. Sie ist Physiotherapeutin, Personal Trainerin und Therapeutin für klinische PNI und betreibt seit über 15 Jahren eine Personal Training Firma in Berlin. Sie integriert die kPNI in der täglichen Arbeit mit verschiedensten Klienten und sagt: “Die kPNI hat mir gezeigt, dass Zuhören, Beobachten und Erfragen erst ein tiefes Verstehen des Klienten ermöglichen. Zu erkennen, was die Ressourcen unserer Kunden sind, und sie daran auch wachsen zu lassen, bereichert meine Arbeit täglich.”

Mit ihrer Familie genießt sie die Entschleunigung und das sich Treiben lassen im Hier und Jetzt, egal ob im kulturellen, kulinarischen oder sportlichen Bereich.

Was ist die PNI

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Die Wissenschaft hinter der Praxis

Die Psycho-Neuro-Immunologie (PNI) ist eine moderne Wissenschaft die Körper und Psyche nicht getrennt betrachtet, sondern als eng miteinander vernetzte Systeme versteht. Sie liefert neue Antworten auf komplexe gesundheitliche Zusammenhänge.
Zu diesen Systemen gehören unter anderem das Nervensystem, das Immunsystem, der Hormonhaushalt, der Stoffwechsel, der Bewegungsapparat – aber auch unsere Psyche und unser soziales Umfeld.

Die zentrale Frage

Wie wirken diese Systeme zusammen – und wie beeinflussen sie sich gegenseitig?

Zum Beispiel:

  • Wie reagiert der Körper auf Stress?
  • Wie wird unser Energiehaushalt gesteuert?
  • Welche Rolle spielt der Darm für unsere Stimmung?

Die PNI basiert auf der Erkenntnis, dass im Körper alles miteinander verbunden ist. Jede Zelle steht in ständigem Austausch mit anderen.

So beeinflusst das Gehirn das Immunsystem – und umgekehrt. Der Mensch ist damit ein komplexes Netzwerk. Gleichzeitig ist er selbst Teil eines größeren Systems, etwa seiner sozialen Umgebung.

Von der Forschung zur Anwendung

Schon Ende des 19. Jahrhunderts hatte man festgestellt, dass Tiere unter Stress anfälliger für Infekte sind, ohne jedoch den Zusammenhang zu kennen.

Das Forschungsgebiet wurde allerdings erst 1974 breiter etabliert, als der amerikanische Psychologe Robert Ader experimentell nachwies, dass das Immunsystem mit dem zentralen Nervensystem zusammenarbeitet und kommuniziert.

Diese Erkenntnis, dass Zellen verschiedener Systeme miteinander kommunizieren können, war bahnbrechend. Auf dieser Grundlage wurden Erklärungen möglich, wie beispielsweise psychologische Prozesse sich nachweisbar auf das Immunsystem auswirken können.

Heute verfügt die Psycho-Neuro-Immunologie über ein breites, wissenschaftliches Fundament.

Durch die Arbeit von Dr. Bram van Dam und Dr. Leo Pruimboom wurde die PNI weiterentwickelt und in die Praxis übertragen – zur klinischen Psycho-Neuro-Immunologie (kPNI).

Was macht die kPNI besonders?

Die klinische Psycho-Neuro-Immunologie betrachtet den Menschen ganzheitlich.
Sie untersucht, wie die verschiedenen Systeme im Körper zusammenwirken – und wie sich dieses Zusammenspiel gezielt beeinflussen lässt.

Ziel ist es, gestörte Prozesse zu erkennen und wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Dabei steht nicht das einzelne Symptom im Fokus, sondern der Mensch als Ganzes – mit seiner natürlichen Fähigkeit zur Regeneration.

Die kPNI verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Therapieansätzen.
Sie schafft damit die Grundlage für:

  • wirksame therapeutische Interventionen
  • und präventive Strategien, um Krankheiten frühzeitig entgegenzuwirken

Ein wichtiger Ausgangspunkt ist dabei die evolutionäre Entwicklung des Menschen – sie liefert den Rahmen für viele therapeutische Ansätze.

Der Ansatz: vernetzt denken, nachhaltig handeln

„Die kPNI führt die verschiedenen Faktoren, die zu gesundheitlichen Problemen beitragen, wieder zusammen – und macht sie im Alltag therapeutisch nutzbar.“

Die Anwendung kann dabei unterschiedlich aussehen:

  • als ärztliche Behandlung
  • als therapeutische Begleitung
  • oder als präventive Beratung

Ziel ist es, chronische Beschwerden zu lindern, Krankheitsverläufe positiv zu beeinflussen und langfristig Gesundheit zu fördern.

Zentrale Bausteine der kPNI

Zu den wichtigsten Ansätzen gehören:

  • Förderung der Flexibilität („Deep Learning“)
  • Elemente der modernen Verhaltenstherapie
  • Ernährung als therapeutisches Werkzeug
  • Orthomolekulare Therapie
  • Bewegung als regulierenden Faktor
  • Chronobiologie (z. B. Schlaf-Wach-Rhythmus)

Ein Perspektivwechsel

„Wer ein Symptom nur aus einem Blickwinkel betrachtet, findet eine Lösung.
Wer es aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, entdeckt vielfältige Ansätze – die sich gegenseitig verstärken können.“


Grafische Darstellung des kPNI-Metamodells des Menschen mit seinen biologischen, psychischen und sozialen Einflussfaktoren
Das KPNI-Metamodell veranschaulicht die Wechselwirkungen zwischen biologischen, psychischen und umweltbedingten Faktoren der Gesundheit.

Für ausführlichere Informationen lesen Sie gerne auch die Interviews mit Tom Fox und Sebastian Schwarz in der Zeitschrift Physiopraxis. 

Interview Tom Fox: Dürfen Physios manipulieren?
Interview Physiopraxis Futebol e Finioterapie

Wenn Sie weitere Fragen zur kPNI haben, wenden Sie sich jederzeit gerne an uns: info@kpni.de.

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